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Bernd Wagner
Schornsteinfegermeister
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Energienews


12.10.2020

Viele unterschätzen Einsparpotenzial niedrigerer Raumtemperatur

Große Wissenslücken gibt es bei Bewohnern  von Mehrfamilienhäusern über die Einsparpotenziale, die das Absenken der Raumtemperatur hat.  Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Techem. Fast die Hälfte hätte gerne mehrt Informationen.

Das eigene Heiz- und Lüftungsverhalten hat einen großen Einfluss auf den Wärmeverbrauch in den eigenen vier Wänden und die dadurch entstehenden Heizkosten – das wissen 93 Prozent der Einwohner in Deutschland. Rund 40 Prozent sind zudem überzeugt, sich in Sachen Heizen und Lüften optimal zu verhalten. Das zeigt eine aktuelle Studie von Techem, einem führenden Serviceanbieter für smarte und nachhaltige Gebäude. Zwei Drittel (65 Prozent) der Befragten schätzen ihren Wissenstand in diesem Bereich als gut bis sehr gut ein. Doch wie ist es wirklich um das Heiz- und Lüftungsverhalten in Deutschlands Haushalten bestellt? Mit dem Start in die Heizperiode lohnt es sich, die Gewohnheiten in den Blick zu nehmen.

Ideale Raumtemperatur und richtiges Lüften helfen beim Energiesparen

Tatsächlich setzen 72 Prozent der Befragten auf Stoßlüften statt dauerhaftes Kippen der Fenster, und 68 Prozent räumen ihre Heizkörper frei, um für eine optimale Wärmeverteilung zu sorgen. Doch während sie über die gängigsten Maßnahmen zum cleveren Heizen und Lüften gut informiert sind, besteht bei anderen wirkungsvollen Maßnahmen noch Nachholbedarf. So entlüften nur 42 Prozent der Befragten regelmäßig ihre Heizkörper und 54 Prozent wissen nicht, dass sich im Winter durch das Schließen von Rollos oder Vorhängen der Wärmeverlust über die Fenster reduzieren lässt. Zudem schätzen sie das Einsparpotenzial, das durch das Absenken der Temperatur um ein Grad entsteht, mehrheitlich falsch ein. Dabei spart jedes Grad zirka sechs Prozent Energie.
Techem empfiehlt für Wohn- und Kinderzimmer sowie das Bad eine Raumtemperatur von 20 bis 22 Grad. Diese Temperaturen erreicht man mit Stufe 3 bis 4 am Thermostat. Im Schlafzimmer und in der Küche reichen 17 beziehungsweise 18 bis 20 Grad aus, für die Stufe 2 bis 3 eingestellt werden sollte. Die Studie zeigt, dass dies auch die Wohlfühltemperaturen der Bewohner in Deutschland sind. Gleichwohl wissen 41 Prozent der Befragten nicht, wie die Ventile an ihren Heizungen eingestellt sind, und heizen so womöglich über ihren Bedarf hinaus. 
Mindestens genauso wichtig wie die richtige Raumtemperatur ist regelmäßiges Lüften. Denn das verbessert die Luftqualität, führt Luftfeuchtigkeit ab und verändert dadurch auch das Wärmeempfinden. Die Mehrheit der Bewohner (58 Prozent) setzt im Alltag auf Stoßlüften, indem sie das Fenster komplett öffnet und mehrere Zimmer gleichzeitig quer lüftet (51 Prozent). Dabei schalten die Befragten Heizungen in der Nähe von Fenstern komplett aus (35 Prozent) oder drehen sie herunter (35 Prozent). Lediglich 26 Prozent stellen Fenster zum Lüften auf Kipp. Frauen verhalten sich in dieser Hinsicht etwas vorbildlicher als Männer.
Gut die Hälfte hat Interesse an grundsätzlichen Informationen zum richtigem Heizen und Lüften (47 Prozent) sowie daran, regelmäßig Einblick in die eigenen Verbräuche nehmen zu können (46 Prozent). Letzteres kann dabei helfen, sich einen besseren Überblick über den eigenen Wärmeverbrauch zu verschaffen und sein Verhalten auch kurzfristig anzupassen. Am meisten erwarten sie diese Informationen von ihrem Energieanbieter (56 Prozent), gefolgt von Stiftung Warentest oder der Verbraucherzentrale (je 51 Prozent). Quelle: Techem / pgl

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